Datum und Ort
Wann: Montag, 15. September 2025
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Wo: Reformierte Kirche St. Johann in Schaffhausen
Eintritt: Eintritt frei – Kollekte
Über das Konzert
Erleben Sie eine außergewöhnliche Nacht mit der Marimba, die durch eine Vielfalt an musikalischen Epochen und Stilen führt. Dieses Konzert präsentiert nicht nur die technische Brillanz und emotionale Tiefe des Instruments, sondern auch eine innovative Schlägerhaltung, die die Klangwelt der Marimba neu definiert.
Programm
Andrew Beall (1980)
Song of Almah (2006)
- Rose of Sharon
- Yearning for
- Cedar of Lebanon
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite Nr. VI D-Dur, BWV 1012
- Prélude
- Allemande
- Cournate
- Sarabande
- Gavotte I
- Gavotte II
- Gigue
Giacinto Scelsi (1905-1988)
Le Grand sanctuaire (1970)
- Il est grand temps
- Même si je voyais
Mauro Giuliani (1781-1829)
Sei Ariette di Metastasio, op. 95
- Ombre amene
- Fra tutte le pene
- Quando sarà quel dì
- Le dimore amor non ama
- Ad altro laccio
- Di due bell’anime
Über das Konzert
Ein Abend voller musikalischer Vielfalt mit Benjamin Schüle und Flurin Herzig
Das bevorstehende Konzert mit dem Marimbaphonisten Benjamin Schüle und dem Tenor Flurin Herzig verspricht ein aussergewöhnliches musikalisches Erlebnis. Die beiden talentierten Musiker präsentieren ein abwechslungsreiches Programm, das von zeitgenössischen Kompositionen bis hin zu barocken Meisterwerken reicht.
Programm
1. “Song of Almah” (2006) von Andrew Beall
Dieses eindrucksvolle Werk in drei Sätzen – “Rose of Sharon”, “Yearning for” und “Cedar of Lebanon” – führt das Publikum durch eine emotionale Klangreise von zarten Melodien bis hin zu kraftvollen Rhythmen. Mit einer Gesamtdauer von etwa 20 Minuten bietet es einen tiefen Einblick in die modernen Möglichkeiten der Marimba.
2. Suite Nr. VI in D-Dur, BWV 1012 von Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Ursprünglich für Violoncello solo komponiert, entfalten die sechs Sätze – Prélude, Allemande, Courante, Sarabande, Gavotte I/II und Gigue – auf der Marimba eine ganz besondere Klangfarbe. Die Interpretation von Benjamin Schüle verspricht, die zeitlose Schönheit von Bachs Musik in neuem Licht erstrahlen zu lassen.
3. “Sei Ariette di Metastasio”, op. 95 von Mauro Giuliani (1781–1829)
Diese Sammlung von sechs Arien – “Ombre amene”, “Fra tutte le pene”, “Quando sarà quel dì”, “Le dimore amor non ama”, “Ad altro laccio” und “Di due bell’anime” – basiert auf Texten des berühmten Dichters Pietro Metastasio. Für dieses Konzert hat Benjamin Schüle die Arien selbst für Marimba arrangiert, was eine einzigartige Klangkombination mit Flurin Herzigs ausdrucksstarkem Gesang verspricht und einen bewegenden Ausklang des Abends bietet.
Über die Künstler
Benjamin Schüle ist ein versierter Marimbaphonist, der sein Instrument mit Leidenschaft und Virtuosität beherrscht. Er ist bekannt für seine innovativen Interpretationen und sein Engagement, das Repertoire für Marimba zu erweitern. Durch seine eigenen Arrangements und die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern bereichert er die Musikszene und bietet dem Publikum immer wieder neue Hörerlebnisse.
Flurin Herzig begann seine musikalische Ausbildung in verschiedenen Chören und an der Violine in seiner Heimatstadt Schaffhausen. Nach seiner Matura mit Schwerpunkt Musik und Sologesang studierte er am PreCollege der Zürcher Hochschule der Künste bei Scot Weir. Seit 2021 setzt er seine Studien bei Marcel Boone an der Hochschule für Musik Basel fort. Eines seiner vielen Interessen gilt dem Liedgesang; so hat er im vergangenen Semester Schumanns “Dichterliebe” erarbeitet und aufgeführt. Weitere Impulse erhielt er von Margreet Honig und Rosa Dominguez. Flurin singt regelmässig in professionellen Ensembles wie dem Balthasar-Neumann-Chor, La Cetra Vokalensemble Basel und Verba Vocalis Basel. Als Solist interpretierte er unter anderem Mozarts Krönungsmesse, Arvo Pärts “Passio”, Händels “Ode for St. Cecilia’s Day” und diverse Bach-Kantaten.
Dieses Konzert bietet eine einzigartige Gelegenheit, zwei herausragende Musiker in einem facettenreichen Programm zu erleben. Musikliebhaber sollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.